Industriedesign
Industriedesign oder auch Produktdesign genannt, (engl.: Industrial Design) umfasst mehrere Schwerpunkte wie auch Glas. Keramikdesign oder Spieldesign (z.B. für Computerspiele). Es geht dabei um die Produkte in der täglichen Umgebung. Es geht darum, dem Produkt ein neues Design zu geben oder das bestehende zu verbessern, dabei sollen sie jedoch für den Massenmarkt gefertigt werden und müssen sich in den Fertigungsprozess einfügen. Es werden außerdem zwei wesentliche Bereiche des Industriedesigns unterschieden: Die Gestaltung von Konsum- und Investitionsgütern. Konsumgüter umfassen z.B. Kleidungsstücke, Hausrat, Möbel oder Verpackungen oder sogar Fertighäuser.
Das Industriedesign-Studium wird an Fachhochschulen oder Kunsthochschulen angeboten und umfasst meist 8 Semester. Für die Zulassung ist das Bestehen einer künstlerisch-gestalterischen Prüfung notwendig Dazu gehört auch die Vorlage einer Arbeitsmappe mit eigenen Arbeitsproben. Oftmals wird auch ein studiengangspezifisches Praktikum vor Studienbeginn gefordert. Der Studiengang umfasst Modellbau und Konstruktion, Werkstofftechnologie, technische Physik und Grundlagen der Gestaltung. Auch eine Einführung in die Gebiete Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Soziologie und Kunstgeschichte gehört dazu. Das Studium kann mit dem Bachelor oder Master abgeschlossen werden. Produkte werden heutzutage ständig erneuert, deshalb muss der Industriedesigner sich darüber klar sein, wer der Kunde ist und auf welche Art und Weise er das Produkt gebrauchen wird. Für die Unternehmen zählt letztlich, mit dem Produkt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu erzielen. Besonders gute und innovative Designs schaffen es dann sogar zum Klassiker zu werden. Der Umgang mit wichtigen Computerprogrammen wie Autocad, Photoshop und 3D-Studio Max gehören ebenfalls zur täglichen Arbeit.